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Fünf Männer in Anzügen stehen vor einem KVV-Plakat. Zwei schütteln Hände. Sie halten Urkunden mit dem Wappen Baden-Württembergs in den Händen.
Fünf Männer in Anzügen stehen vor einem KVV-Plakat. Zwei schütteln Hände. Sie halten Urkunden mit dem Wappen Baden-Württembergs in den Händen.
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Radverleihsystem KVV.nextbike knackt Zwei-Millionen-Marke

Weiter in der Erfolgsspur: Das Bike-Sharing-System KVV.nextbike bietet umweltfreundliche Mobilität auf zwei Rädern. Schon zwei Millionen Mal wurden die Räder bislang ausgeliehen.

Neuer Rekord für das Bike-Sharing-Angebot KVV.nextbike: Das beliebte Radverleih-System des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) verzeichnete heute seine zweimillionste Ausleihe und fügte damit seiner Erfolgsgeschichte ein weiteres Kapitel hinzu. „Dass wir diese Marke in so kurzer Zeit erreicht haben, hätten wir nicht gedacht und macht uns sehr glücklich. Es zeigt, wie gut unser umweltfreundliches Mobilitätsangebot von den Bürger*innen in der Region angenommen wird und dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir möchten allen KVV.nextbike-Nutzer*innen danken, die zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben“, erklärt KVV-Projektleiter Dr. Frank Pagel.

Im Frühjahr 2019 hatte der KVV das bisherige Verleihsystem „Fächerrad“ von der Stadt Karlsruhe übernommen und auf sein Verbundgebiet ausgeweitet – und dabei die Zahl der Leihräder kontinuierlich erhöht. Inzwischen gibt es die KVV.nextbike-Räder in Karlsruhe, Ettlingen, Baden-Baden, Rastatt, Bruchsal, Gaggenau und Rheinstetten.

„Unser Verleihsystem ist ein wichtiger Baustein für die Mobilitätswende vor Ort und eine ideale Ergänzung zu unserem leistungsstarken ÖPNV-Angebot. Gerade auf kurzen Strecken kommt man mit dem Fahrrad oft am schnellsten voran und tut außerdem noch aktiv was für die eigene Gesundheit sowie für den Klimaschutz. Denn jede Fahrt mit KVV.nextbike spart CO2 ein und sorgt für eine Entlastung des Verkehrs“, sagt Dr. Pagel.

Umweltfreundliches Mobilitätsangebot für die "letzte Meile"

Genutzt werden die robusten und bequemen Drahtesel insbesondere für die „letzte Meile“ auf dem Weg zum Arbeitsplatz, zur Uni oder zur Wohnung bzw. zurück. Bei rund 80 Prozent aller Ausleihen betrug die durchschnittliche Fahrtdauer weniger als 15 Minuten. Gerade in Kombination mit Bus und Bahn sind die Velos von KVV.nextbike für viele Menschen eine attraktive und preisgünstige Alternative zum Auto.

Nachdem KVV.nextbike bereits 2021 ein Rekordjahr mit mehr als einer halben Million Ausleihen verzeichnen konnte, wurde dieses Ergebnis im Jahr 2022 mit rund einer Million verliehenen Rädern nun nochmal massiv gesteigert. Somit wurden 2022 so viele Räder ausgeliehen, wie in den drei Jahren davor zusammen.

Aufgrund des großen Erfolgs seit dem Start seines Bike-Sharing-System hat der KVV auch die Zahl der Räder kontinuierlich erhöht. Insgesamt stehen den Kund*innen 835 Fahrräder in der Region zur Verfügung. Der größte KVV.nextbike-Standort ist Karlsruhe, das schon mehrfach zur fahrradfreundlichsten Großstadt Deutschlands gekürt wurde. Hier wurde erst 2021 die Zahl der Räder von 300 auf inzwischen 634 aufgestockt. Zudem hat nextbike in einer Kooperation mit den Studierendenvertretungen von vier großen Hochschulen der Fächerstadt (KIT, Hochschule Karlsruhe, Duale Hochschule und IU Internationale Hochschule) im vergangen Jahr das CampusBike eingeführt. Damit können alle Studierenden dieser Hochschulen die ersten 30 Minuten einer Ausleihe kostenlos fahren.

Auch Lastenräder zählen zur KVV.nextbike-Flotte

Auch in Ettlingen ist die KVV.nextbike-Flotte von ursprünglich 12 auf inzwischen 80 Räder und 3 Cargo-Bikes angewachsen. Zudem wurde hier 2021 zusätzlich eine Flexzone in der Innenstadt eingeführt, in der die Räder flexibel an jeder öffentlichen Straßenecke abgestellt und zurückgegeben werden können. Auch in Baden-Baden (30 Räder und 10 Pedelecs), Rastatt (30 Räder), Gaggenau (12 Räder), Rheinstetten (10 Räder sowie ein Lastenrad) und Bruchsal (25 Räder) setzen immer mehr Bürger*innen auf dieses umweltfreundliche Mobilitätsangebot auf zwei Rädern. „Diese Erfolgsgeschichte wollen wir in den nächsten Jahren gerne weiter fortschreiben“, sagt Dr. Pagel, der derzeit Gespräche mit weiteren Kommunen führt, die ebenfalls das Bikesharing System in ihrem Stadtgebiet einführen wollen.

Buchbar sind die Räder ganz einfach über die KVV.regiomove-App. Die Ausleihe kostet einen Euro für die ersten 30 Fahrtminuten. Preisgünstig ist man auch mit einem Abo für 10 Euro pro Monat oder 48 Euro pro Jahr unterwegs. Noch attraktiver wird es mit einem Abo des KVV. Damit bezahlt man für das KVV.nextbike-Jahresabo dann nur noch 39 Euro.