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Zwei junge Menschen laufen auf dem Karlsruher Marktplatz.
Zwei junge Menschen laufen auf dem Karlsruher Marktplatz.
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Sicherheit kommt an: Polizei und VBK kontrollieren gemeinsam

Zur Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls führen die Verkehrsbetriebe und das Polizeipräsidium Karlsruhe am Freitag eine weitere Schwerpunktkontrolle durch. Dabei zeigten die uniformierten und zivilen Kräfte vor allem im Innenstadtbereich Präsenz.

+++ Gemeinsame Pressemitteilung der Verkehrsbetriebe Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe +++

Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und das Polizeipräsidium Karlsruhe haben an diesem Freitag erneut gemeinsame Schwerpunktkontrollen im Tram- und Stadtbahnverkehr durchgeführt. Ziel der regelmäßig stattfindenden Einsätze ist es, Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr sichtbar und erlebbar zu machen und das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste weiter zu stärken.

Während der mehrstündigen Maßnahme waren rund 35 Fahrscheinprüferinnen und Fahrscheinprüfer der Verkehrsunternehmen sowie über 30 Beamtinnen und Beamte der Polizei im Einsatz. Der Schwerpunkt lag im stark frequentierten Innenstadtbereich.

Die gemeinsamen Teams kontrollierten ab 15 Uhr bis in die späten Abendstunden hinein Fahrgäste in Fahrzeugen und an Haltestellen.

"Unser Fokus bei den polizeilichen Kontrollen lag vor allem auf vorbeugenden Maßnahmen, um das Gefühl der Sicherheit unter den Bürgerinnen und Bürgern im öffentlichen Nahverkehr langfristig zu verbessern und gleichzeitig mögliche Störungen im Keim zu ersticken. Bei festgestellten rechtswidrigen Handlungen haben wir entschlossen und konsequent gehandelt. Wir planen, diese Kontrollen auch in Zukunft fortzusetzen, um einen reibungslosen und sicheren Nahverkehr für alle zu gewährleisten,“ sagt Karim Chergui, Einsatzleiter der Polizei Karlsruhe.

Die VBK sehen in der engen Zusammenarbeit mit der Polizei einen zentralen Baustein für einen attraktiven Nahverkehr: „Sicherheit ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass Menschen Busse und Bahnen gerne nutzen“, sagt Akmaljon Aliev vom Fahrausweisprüfdienst der die Aktion leitete. „Unsere Fahrgäste sollen sich jederzeit gut aufgehoben fühlen. Deshalb setzen wir gemeinsam auf Präsenz, Ansprechbarkeit und klare Regelsetzung.“ 

Die Fahrscheinprüfer sind laut Aliev vor allem wichtige Ansprechpartner für die Fahrgäste und stehen den Fragen rund um das Karlsruher ÖPNV-Angebot gerne zur Verfügung, etwa zum Fahrplan und Tarifen. „Kommt es zu Notfällen sind die Prüfdienst-Mitarbeitenden auch wichtige Ersthelfer. 

Die Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Karlsruhe überprüften insbesondere die Einhaltung des Waffen- und Messerverbots im öffentlichen Personen- und Nahverkehr. Das Mitführen von Waffen und Messern in Bussen, Regional-, S- und Stadt-Bahnen ist grundsätzlich verboten. Aber auch andere Straftaten wie das Erschleichen von Leistungen, Diebstahl sowie Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz und dem Jugendschutzgesetz wurden konsequent geahndet.

Bilanz der Kontrolle:
Die Bilanz der Schwerpunktkontrolle unterstreicht die Wirksamkeit des bewährten Konzepts: Während des rund siebenstündigen Einsatzes zwischen 15 und 22.30 Uhr kontrollierten die Teams von VBK und Polizei insgesamt rund 5.800 Fahrgäste. Bei 3,5 Prozent der kontrollierten Personen wurde kein gültiger Fahrschein festgestellt. In diesen Fällen wurde ein erhöhtes Beförderungsentgelt erhoben.

Auch die Polizei zog eine positive Bilanz. Die Beamtinnen und Beamten führten zahlreiche Überprüfungen durch und stellten mehrere polizeilich relevante Sachverhalte fest, die entsprechende Maßnahmen nach sich zogen.

Die Ergebnisse zeigen: Regelmäßige, abgestimmte Kontrollen und sichtbare Präsenz tragen dazu bei, Sicherheit im Nahverkehr nachhaltig zu stärken und für die Fahrgäste unmittelbar erlebbar zu machen.

Die Partner werden die gemeinsamen Schwerpunktkontrollen auch künftig fortsetzen.