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Zwei junge Menschen laufen auf dem Karlsruher Marktplatz.
Zwei junge Menschen laufen auf dem Karlsruher Marktplatz.
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Warnstreiks im kommunalen Nahverkehr am Montag

Die Gewerkschaft ver.di hat für Montag, 2. Februar, zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr aufgerufen. Davon betroffen sind auch die Verkehrsbetriebe Karlsruhe.

Im Tarifkonflikt mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) hat die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigen kommunaler Nahverkehrsbetriebe zu Warnstreiks am kommenden Montag, 2. Februar, aufgerufen. Wie die Gewerkschaft heute in einer Pressemitteilung bekanntgab, soll es zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen bei Verkehrsunternehmen in Stuttgart, Heilbronn, Freiburg, Baden-Baden, Esslingen und Konstanz kommen. 

Von den Warnstreiks betroffen sind die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und Baden-Baden. In beiden Städten wird es zu Fahrtausfällen im ÖPNV kommen. 

In Karlsruhe entfallen alle Fahrten der Tramlinien 1, 2, 3, 4, 5, 8, 17, 18, E sowie die Stadtbahnlinie S2 am Montag komplett, ebenso die Buslinien, die von den VBK betrieben werden. Die Buslinien 30, 31, 44, 47, 62, 73, 107, die von Subunternehmen betrieben werden, verkehre im Stadtgebiet mit einem eingeschränkten Angebot. 

Die Stadtbahnen der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG), die im Stadtgebiet von Karlsruhe verkehren, sind nicht von den ver.di-Warnstreiks betroffen und verkehren nach ihrem regulären Fahrplan.

Zudem wird der Warnstreik auch Auswirkungen auf den Stadtbahnverkehr der AVG im Raum Heilbronn haben (Linien S4, S41 und S42), da dort die örtlichen Stadtwerke (SWHN) bestreikt werden. Über die SWHN-Leitstelle wird der Bahnverkehr der AVG im Raum Heilbronn abgewickelt und die SWHN stellen auch Fahrpersonal für die AVG-Stadtbahnen.

Aufgrund des Warnstreiks bleibt das Kundenzentrum des Karlsruher Verkehrsverbundes am Karlsruher Hauptbahnhof (Vorplatz) am Montag geschlossen. Die Kundenzentren des KVV in der Durlacher Allee 71 in der Karlsruher Oststadt und in Ettlingen am Stadtbahnhof sind geöffnet. Die Kundenhotline des KVV bleibt ebenfalls erreichbar. Hier kann es aber zu Einschränkungen kommen.

Weitere Infos zu den Auswirkungen des Warnstreiks auf das ÖPNV-Angebot im Verbundgebiet des KVV folgen in Kürze.