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Entscheidung des VBK-Aufsichtsrats: KVV-Kundenzentrum am Karlsruher Marktplatz wird ab Februar 2024 geschlossen

Das Kundenzentrum in der Durlacher Allee liegt direkt an der Haltestelle Tullastraße/Alter Schlachthof und bietet schon heute eine attraktive barrierefreie Alternative zum Marktplatz. Foto: Mike Abmaier

Fragen und Antworten zur Schließung des Kundenzentrums Marktplatz

Verlässliche Servicezeiten statt Frust an der Tür: Der Aufsichtsrat der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) hat in seiner Sitzung am 12. Juli, einstimmig entschieden, das Kundenzentrum des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV) am Karlsruher Marktplatz ab Februar 2024 dauerhaft zu schließen. Ziel der Schließung ist, die Fachkräfte von den Serviceschaltern gezielt zusammenzuziehen und dadurch den Fahrgästen an den zwei anderen Kundenzentren-Standorten in Karlsruhe zuverlässige Öffnungszeiten zu bieten. Wie nahezu alle Branchen spüren auch die Karlsruher Verkehrsgesellschaften den sich zunehmend verschärfenden Fachkräftemangel. „Deshalb mussten wir in den vergangenen Monaten immer wieder tageweise einzelne Standorte schließen. Das wollen wir mit der Neukonzeption im Sinne unserer Fahrgäste und unserer engagierten Mitarbeiter*innen nun ändern“, betont VBK-Geschäftsführer Prof. Dr. Alexander Pischon nach dem Auftrag aus dem Aufsichtsrat. 

Mit den Kundenzentrum vor dem Hauptbahnhof und dem neuen, barrierefreien und großflächigen Kundenzentrum in der Durlacher Allee – unmittelbar an der Haltestelle Tullastraße/Alter Schlachthof gelegen – gibt es zwei zentrale Alternativen für alle Kund*innen, die eine Abo-Beratung wünschen oder Fahrkarten kaufen möchten. Diese Anlaufpunkte im Süden und Osten der Stadt sind mit nahezu allen Linien erreichbar. „In der Durlacher Allee haben wir sehr große klimatisierte Räumlichkeiten, die ebenerdig erreichbar sind, Sitzplätze und sogar Kundentoiletten bieten. Hier bleibt im Herbst und Winter beim Warten niemand im Regen stehen, sollte die Schlange gerade zum Monatsanfang mal etwas länger sein. Wir werden den Bereich um drei zusätzliche Verkaufsschalter erweitern“, hebt Pischon hervor. Den Besuch des Kundenzentrums können Fahrgäste mit einem Gang durch die benachbarte KVV-Erlebniswelt mit interaktiven Stationen und einem Fahrsimulator verbinden.

Weitere KVV-Kundenzentren befinden sich in der Region am Ettlinger Stadtbahnhof, in Rastatt, Baden-Baden und in Bruchsal. Am Marktplatz wird weiterhin ein Fahrkartenkauf an den Automaten in der unterirdischen Haltestelle möglich sein. Außerdem ist geplant, demnächst Einzelfahrscheine und Tageskarten auch im „Schaufenster Karlsruhe“ an der Nordseite des Marktplatzes anzubieten. An zwölf weiteren Stationen (z.Bsp. Kiosken und Zeitschriftenläden) in Karlsruhe können Fahrkarten gekauft werden:

Nähere Informationen zu den Verkaufsstellen finden Sie hier und in folgender Übersicht

Am Schalter der Deutschen Bahn im Karlsruher Hauptbahnhof können Kund*innen ebenfalls ein breites Sortiment an KVV-Fahrkarten erwerben. Abos können dort nicht abgeschlossen werden. 

Durch den Wegfall des Kundenzentrums ist in den Räumlichkeiten des Weinbrennnerhauses am Marktplatz eine gastronomische Nutzung mit Außenfläche denkbar. „Damit können wir unseren zentralen Platz in Karlsruhe weiter beleben und eine gesteigerte Aufenthaltsqualität für die Karlsruher*innen und alle Menschen anbieten, die unsere schöne Stadt besuchen“, hebt der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup hervor.