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Fünf Männer in Anzügen stehen vor einem KVV-Plakat. Zwei schütteln Hände. Sie halten Urkunden mit dem Wappen Baden-Württembergs in den Händen.
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Meldungen

Baufortschritte an der Kreuzung B36/Eckener Straße: geänderte Verkehrsführung ab dem 18. Juli

Im Bereich der Eckenerstraße finden in diesem Sommer umfangreiche Baumaßnahmen statt. Foto: Heilemann/Emch+Berger GmbH

Die großen Sommer-Baumaßnahmen im Westen von Karlsruhe schreiten gut voran:  Während in der Rheinstrandsiedlung der barrierefreie Ausbau der Haltestellen für die Bahnen der Linie S2 erkennbar Gestalt annimmt und auch die neuen Schienenstränge auf der Bundesstraße B36 bereits den Abschnitt zwischen der Daxlander Straße im Norden und der Rheinhafenstraße im Westen belegen, weiten sich die nächsten Bauschritte auf den Kreuzungsbereich B 36/Eckenerstraße mit der Rheinhafenstraße aus. Daraus ergeben sich ab Montag, 18. Juli, umfassende Änderungen für den Autoverkehr. Diese betreffen sowohl die Anbindung des Rheinhafens als auch die anliegenden Wohngebiete.

Verkehrsführung im Bereich Eckenerstr./Gleisdreieck Daxlander Str.

Verkehrsführung im Bereich Eckenerstr./Rheinhafenstraße

Umleitung Autoverkehr im Bereich der Bundesstraße B36

 

Zufahrt zur Rheinhafenstraße bis Anfang August eingeschränkt

Eine direkte Überfahrt von der Pulverhausstraße /Rheinhafenstraße im Osten in die Rheinhafenstraße im Westen und somit auch Richtung Rheinhafen ist von Montag, 18. Juli, bis
voraussichtlich Sonntag, 7. August, nicht möglich. Grund hierfür ist die Erneuerung der Gleisanlage im Kreuzungsbereich. Hierbei wird die Bauform grundlegend geändert und eine Konstruktion aus Betonfertigteilen mit eingelegten Schienen gewählt, um den hochbelasteten Verkehrsknoten fit für die zukünftigen Anforderungen zu machen. Für die Erreichbarkeit der Wohngebiete werden Kopfwendestellen an der B 36, jeweils gut 100 Meter von der Kreuzung abgesetzt, eingerichtet. Diese indirekte Anbindung kann vom Pkw bis zur Größe eines
Sprinter-Transporters genutzt werden.

Alternative Anfahrtsrouten für LKWs zum Rheinhafen

Größere Fahrzeuge werden auf der B 36 weitergeführt. Der Rheinhafen kann nach der bestehenden Wegweisung über die Blohnstraße – Carl-Metz-Straße – Pfannkuchstraße genauso wie über die Lameystraße und Honsellstraße erreicht werden. Dabei muss das weiter in Bearbeitung stehende Baufeld auf der Eckenerstraße, wo in beiden Fahrtrichtungen nur ein Fahrstreifen angeboten werden kann, passiert werden. Um eine Überlastung dieses Bereichs zu vermeiden, zeigen digitale Hinweistafeln von Süden kommend bei Rheinstetten auf Höhe der Landesstraße L 566 und auf Höhe der Kreisstraße K 3581 für den Durchgangsverkehr auf der B 36 sowie für den Zielverkehr in den Rheinhafen eine alternative Route „via … /B 3 /L 605“ zur Südtangente und wieder zur B 36 sowie zum Rheinhafen an. Die wegweisende Beschilderung ist im Bestand vorhanden und muss nicht baustellenbedingt ergänzt werden.

Tagsüber bleibt die B 36 jederzeit einstreifig passierbar. Während des Einhubs mittels mehrerer Mobilkrananlagen, welche die bis zu 6,5 Tonnen schweren Betonplatten passgenau platzieren, muss in Richtung Zentrum der Verkehr zur Pulverhausstraße hin ausgeleitet werden. Über eine Kopfwendestelle auf Höhe der Margarethenstraße wird der Verkehr zwischen 20 Uhr und 6 Uhr am Folgetag zurück in die B 36/Eckenerstraße geführt.

Baumaßnahmen in der Zeppelinstraße weit vorangeschritten

Während die Arbeiten an Versorgungsleitungen, der künftigen Lichtsignalanlage und dem Umbau der Straßen- und Wegflächen in der Zeppelinstraße schon weit fortgeschritten sind und die Flächen zu großen Teilen bereits im neuen Zustand zur Verfügung stehen, wird die an die B 36 angrenzende Daxlander Straße nach dem Verlegen der Gas- und Wasserleitungen mit einer provisorisch hergestellten Asphaltschicht in Betrieb genommen. An dieser Kreuzung kann während der Sperrungen in der Rheinhafenstraße die B 36 wieder gequert werden. Die Arbeiten dort werden im Zusammenhang mit dem Gleisbau nach Freigabe der Rheinhafenstraße fortgesetzt.

 

Projektpartner koordinieren einzelne Baumaßnahmen

Diese Baureihenfolgen wurden in einer Vielzahl von Planungsgesprächen, in welchen neben den Vorhabenträgern das städtische Ordnungs- und Bürgeramt, Polizei, Rettungsdienste und die Baustellenkoordinierung eingebunden waren, entwickelt. Hierbei müssen alle Belange der Versorgungssparten Gas, Wasser, Elektro und Nachrichtentechnik sowie des Bahnverkehrs mit dem Fahrgastbetrieb und alle Arbeitsschritte im Straßenbau akribisch gewertet und zusammengeführt werden.

Enge Abstimmung zwischen den Projektpartnern

Unter der Projektführung der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) setzen auch der Netzservice der Stadtwerke und das städtische Tiefbauamt in einem streng überwachten Bauzeitenplan eine Vielzahl an Maßnahmen um. Um die Teilziele zu erreichen und die Witterung zu berücksichtigen, müssen auch Bauleistungen in den Nachtstunden erbracht werden. Das betrifft sowohl die Arbeiten an den Versorgungsleitungen als auch den Gleisbau, wo die Schweißarbeiten wegen der Ausdehnung der Materialien nur bei Temperaturen im „normalen Bereich“, also bis maximal 26 Grad Celsius Schienentemperatur, ausgeführt werden können. In diese Prozesse sind weitere städtische Fachdienststellen eingebunden, die Nachtruhe der Anlieger soll hierbei so wenig wie möglich gestört werden.

Informationen zum weiteren Verlauf der Baustelle, zu Änderungen im Schienenersatzverkehr und der Baustellenverkehrsführung werden die Projektpartner in gesonderten Pressemitteilungen kommunizieren. Die VBK, der Netzservice der Stadtwerke und das Tiefbauamt bitten Bürger*innen, Anwohner*innen, Verkehrsteilnehmer*innen und Fahrgäste um Verständnis für die mit den Bauarbeiten verbundenen Auswirkungen.

Informationen zu den Auswirkungen der Baustellen finden Verkehrsteilnehmer*innen auch im Mobilitätsportal der TechnologieRegion Karlsruhe.