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Regiomove für Nachhaltigkeitspreis nominiert

Viele Wege führen ans Ziel: Beim Projekt regiomove soll das Verkehrsangebot Karlsruhes mit dem des Umlandes vernetzt werden - egal ob Bahn, Bus, Leihfahrrad oder Carsharing. Grafik: regiomove

Das Projekt regiomove, das vom KVV koordiniert wird, ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert worden. Ziel der Initiative ist es, die verschiedenen Verkehrsträger in der Region wie ÖPNV, Bike- oder Carsharing miteinander zu vernetzen.

Bei der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises am 21. November hat das Mobilitätsprojekt regiomove die Chance auf den Sonderpreis Digitalisierung in der Kategorie „Forschung“. Die Wettbewerbsjury hat das Projekt bereits unter die besten Drei gewählt. „Das zeigt uns erneut, dass wir mit regiomove den richtigen Weg beschreiten und gibt uns natürlich einen zusätzlichen Motivationsschub“, so Dr. Frank Pagel vom Karlsruher Verkehrsverbund (KVV). Mit dem Projekt regiomove will sich der KVV zu einem multimodalen Mobilitätsverbund weiterentwickeln.

In der Jurybegründung für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis heißt es „regiomove verfolgt einen regionalen Ansatz und kombiniert digitale und physische Vernetzung, um eine effiziente und klimafreundliche Form der Mobilität voranzubringen.“

Ein regionales Partnernetzwerk arbeitet seit Dezember 2017 an der Verknüpfung der bestehenden Verkehrsangebote in der Region Mittlerer Oberrhein. Ziel ist es, mit Hilfe einer App möglichst einfach und umweltfreundlich von A nach B zu kommen. Dazu können unterschiedliche Verkehrsmittel genutzt werden, also Stadtbahn, Stadtmobil oder Leihfahrrad. Routenplanung, Buchung und Bezahlung erfolgt dann alles über die neue App.

Unterstützend sollen in der Region Mobilitätsstationen entstehen, sogenannte regiomove Ports, an denen der Wechsel vom einen zum anderen Fahrzeug einfacher wird und sich weitere Services anbieten. Die Gestaltung der Ports ist aus einem Designwettbewerb hervorgegangen. Diese sollen zunächst an sieben Pilotstandorten in der Region ab dem nächsten Jahr realisiert werden.

Als ein Leuchtturmprojekt der TechnologieRegion Karlsruhe wird regiomove von Seiten des Landes Baden- Württemberg und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit rund 4,9 Millionen Euro über drei Jahre gefördert.