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Beachtliche Resonanz auf Mobilitätstag

Barrieren überwinden: Wertvolle Tipps für den sicheren Ein- und Ausstieg bei Bussen und Bahnen erhielten die Teilnehmer beim heutigen Mobilitätstraining im VBK-Betriebshof.

Sicher unterwegs mit Bus und Bahn: Bereits seit zehn Jahren bietet der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) in enger Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK) ein spezielles Mobilitätstraining für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs an.

Nachdem dieses Angebot schon in den vergangenen Jahren rege nachgefragt wurde, nutzten auch am heutigen Samstag, 21. Oktober, zahlreiche interessierte Teilnehmer die Gelegenheit, sich auf dem Betriebshof der VBK in der Gerwigstraße ausgiebig über den sichern Ein- und Ausstieg in Busse und Bahnen zu informieren und diesen praxisnah zu üben. Die Veranstaltung richtet sich unter anderem an Rollstuhlfahrer, Rollator-Nutzer sowie blinde oder sehbehinderte Fahrgäste, die ihrerseits den VBK an diesem Vormittag wertvolle Anregungen für die barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Nahverkehrs geben konnten.

Mit von der Partie bei der jüngsten Auflage des Mobilitätstags waren auch mehrere Spieler der Karlsruher Rollstuhlbasketball-Mannschaft „Hot Wheelers“, die sich zusammen mit weiteren  Teilnehmern bei Sebastian Spitzer, der das Mobilitätstraining beim KVV organisiert, über die gleichberechtigte und diskriminierungsfreie Teilhabe am öffentlichen Nahverkehr informierten. Unter anderem wurden im Rahmen des Mobilitätstags Fragen zum sicheren Zustieg, zum sicheren Aufenthalt im Inneren der Bahn oder zu den Möglichkeiten erläutert, wie man als mobilitätseingeschränkter Fahrgast am besten mit dem jeweiligen Fahrer in Kontakt treten kann. „Wir müssen noch Einiges tun, um die Barrierefreiheit vollumfänglich herzustellen, sind hier aber auf einem guten Weg“, erklärte Spitzer und verwies unter anderem auf das große Investitionsprogramm zum barrierefreien Ausbau aller Haltestellen im Verbundgebiet und die Modernisierung der Fahrzeugflotte. „Auch dieses Mobilitätstraining sehen wir als einen wichtigen Baustein beim Thema Barrierefreiheit. Denn damit wollen wir den Teilnehmern helfen, Barrieren in den Köpfen und Unsicherheiten zu überwinden. Während des Mobilitätstraining können die Teilnehmer in Ruhe und in einem geschützten Rahmen üben, was an einer Haltestelle in der Hektik des Alltags so nicht möglich ist.“

Auch für die Basketballer der Hot Wheelers stellt das Training von KVV und VBK ein wichtiges und gutes Angebot für Menschen dar, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. „Nur durch den ständigen Austausch zwischen dem KVV und den Betroffenen kann die optimale Lösung für einen barrierefreien ÖPNV in der Region entwickelt werden“, brachte es Peter Rabl, Trainer der Hot Wheelers, stellvertretend für viele Teilnehmer auf den Punkt.